D. - Die Spielstraße
So dann, liebe Leute, es ist Zeit für ein neues Schmankerl! Ich habe heute die Ehre und das große Vergnügen euch den ersten Teil einer inhaltlich “losen”, nicht zusammenhängenden oder -gehörenden Trilogie “Texte aus der Schaffensperiode” (Zitat d. Autors) meines werten Freundes D. zu präsentieren. Lange angekündigt, ist nun der Tag gekommen an dem wir euch exklusiv eines seiner Werke zum lesen (und verstehen!) darreichen können. Viel Vergnügen!
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Die Spielstraße
Der Wind verwehte die vom Herbst gefärbten Blätter auf dem Bürgersteig zu einer nur einen Augenblick weilenden, beeindruckenden Rose, die in tausend Teile zerfiel, als der Wind stehen blieb und das Kind durch sie hindurch rannte. Das Kind drehte sich gegen die Richtung der wirbelnden Rose, bis diese erloschen war, und sprang dann weiter – immer von Pflaster zu Pflaster und die Arme durch die Luft wirbelnd. Es kam vorbei an blank geputzten Schaufenstern, in denen sich sein Ebenbild spiegelte und alle seine Bewegungen mit der selben Leichtigkeit nachmachte, wie sie das Kind selbst tat. Dieses sprang durch Licht und Schatten und wenn man es von der anderen Straßenseite beobachtete, blitzte es flink immer wieder aus dem Dunkel auf, wie Momentaufnahmen einer kontinuierlichen Bewegung, die sich als Daumenkino wieder zum Film zusammenfügen. Die Vögel in der Luft, die lautlos und unbemerkt mit ihren Schwingen die Szene überfliegen, hören von unten das Lachen des Kindes schallen und sehen noch einmal auf es hinab, bevor sie sich weiter hinauf schwingen und im Himmel verschwinden. Doch im nächsten Moment war das Kind fort und mit ihm sein Lachen und seine Bewegungen. Die Luft stand still, als sich der schwere Regen auf den tristen Bildausschnitt ergoss, der einmal eine belebte Straße gewesen war.
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Falls ihr mehr von oder über D. lesen wollt, schaut einfach mal auf seinem Blog www.smokyglass.com vorbei, dort findet ihr neben weiteren Schriften des Autors auch interessante und amüsante Artikel zu Film, Business, Technik und Co.!
flawless!?